Das städtebaulich heterogene Umfeld ist geprägt von verschiedenen Formen zergliederter Blockrandbebauungen. 
Der Entwurf schlägt eine Typologie vor, die als gefügter Blockrand beschrieben werden kann. 
So vermittelt die Bebauung zwischen den angrenzenden gründerzeitlichen Blockrandbebauungen und den andererseits großteiligen offenen Blockstrukturen.
Die vier Flanken des Blocks werden individuell entwickelt als Antwort auf die jeweils sehr unterschiedlichen stadträumlichen Gegebenheiten. Es entstehen vier Gebäudeteile mit variierender  Traufhöhe,  Silhouette, Fassadenrhythmus.
Die Fügung der Gebäudeteile erfolgt als Collage. Durch die Verschneidungen an den Blockkanten entstehen signifikante Innenecken, die das Gebäude mit dem Straßenraum verknüpfen.
Die dergestalte Ausformulierung der Gebäudeecke findet sich vielerorts in Gebäuden des Neuen Bauen Frankfurts. Der collagierte Block versucht die ruhende Ordnung der klassischen Blockrandbebauung mit der Dynamik des Stadtteils und seiner spezifischen Aussenräume zu verbinden.

18.000 m² Bgf, 185 Wohneinheiten	

Kuhwaldstrasse
Frankfurt am Main
2018